Pop-up-Klappenbuch Farben - Cover

Schön, aber zerbrechlich: Popup-Klappenbuch Farben

„Aaaaaah“ macht das Kind, wenn die Klappe aufgeht und ein wunderschönes buntes Pop-Up aus dem Buch kommt. So hatte ich mir die Sache zumindest vorgestellt.

pop-up-klappenbuch-farbenDie Idee

Der Verlag Dorling Kindersley (der grundsätzlich nur mit Fotos arbeitet, nicht mit gezeichneten Bildern) hat fünf niedliche Doppelseiten gestaltet, jeweils zu einer Grundfarbe (plus bunter Schmetterling). Auf jeder dieser Doppelseiten gibt es einen kleinen gereimten Text, ein Bild – und eine riesige, stabile Klappe. Sobald man die öffnet, steigt ein freundliches kleines Tier aus dem Buch.

Die Pop-Ups und wir

Wir haben das Buch zum zweiten Geburtstag des Wichts geschenkt bekommen. Auf Wunsch, die Farben waren damals nämlich gerade großes Thema, und unser Wicht steht auf solche mechanischen Effekte. Tatsächlich kam also das erhoffte „aaaaah!“ – nur leider dicht gefolgt von einem „Patsch!“. Und da war das erste Klappentier schon hin. Zum Glück kann man das alles gut kleben, und im Vergleich zu vielen anderen Pop-Up-Büchern (ich kann mich aus meiner Kindheit an eins erinnern, das vom bloßen Angucken schon auseinanderzufallen drohte) sind diese Pop-Ups auch ziemlich stabil. Aber unser Wicht hat sie natürlich trotzdem kaputt gekriegt, so dass ich das Buch eilig wieder weggepackt habe. Mittlerweile, ein halbes Jahr später, geht das alles viel besser – nur sind die Farben bei uns jetzt nicht mehr so sehr Thema.

Also?

Wer wie ich ein greiflustiges Kind mit viel Kraft in den Fingern hat, sollte vielleicht lieber auf ein anderes Farben-Buch für ganz Kleine zurück… äh… greifen 😉 Zumindest für unsere Zwecke ist das Pop-up-Klappenbuch nicht zu gebrauchen. Und die Reim-Texte sind zwar nett (genau wie die Idee, dass immer ein Freund hinter der Klappe wartet), haben mich aber auch nicht so sehr entzückt, dass ich sie jetzt, wo der eigentliche Zweck sich erledigt hat, immer noch vorlesen wollen würde.

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